RECHTSANWÄLTE_NOTARE

7.10.2011

Grenzen des „gleichzeitigen Versterbens“ in einem privatschriftlichen gemeinschaftlichen Testament

Die für den Fall des “gleichzeitigen Ablebens” in einem privatschriftlichen Ehegattentestament getroffene Erbeinsetzung kann ohne besondere Anhaltspunkte nicht dahin ausgelegt werden, dass sie sich auch auf den Fall des in zeitlich größerem Abstand aufeinander folgenden Versterbens der Ehegatten bezieht. OLG Hamm, Beschl. v. 1.7.2011 – I-15 W 327/10

Abgelegt unter Erbrecht